Tipps & Neuigkeiten rund um die Immobilie....

  • Gesetzliche Änderungen
  • Tipps rund um den Verkauf & der Vermietung
  • Allgemeine News rund um die Immobilie

Der Zaun als Blickfang Ihres Hauses

29. August 2017:
„Gute Zäune machen gute Nachbarn“, sagt der Volksmund. Der gute alte Gartenzaun diente lange nur als Schutz und Abgrenzung. In den letzten Jahren wird er jedoch zunehmend zum gestalterischen Element, denn dekorative Zäune werten das eigene Haus und Grundstück auf....

Wenn Ihr Altbau in die Jahre kommt

22. August 2017:
Unsere RE/MAX-Makler stellen immer wieder fest, dass viele Immobilienkäufer und Mieter einen modernisierten Altbau in gewachsener Umgebung einem Neubau vorziehen. Denn ein Altbau ist häufig nicht nur geräumiger, sondern er hat auch einen unverwechselbaren Charme. Doch wer bei einer Sanierung spart, zahlt am Ende drauf. Zumal diese nicht nur die Umwelt entlastet und Energiekosten spart, sondern sie steigert auch den Wohnkomfort. Gut geplante Dämmung sorgt für zusätzlichen Schallschutz, schützt die Bausubstanz und senkt das Risiko von Schimmelbefall....

So schützen Sie Ihre Immobilie vor Einbruch

15. August 2017:
Nicht nur in der Urlaubszeit, sondern auch, wenn die Tage wieder kürzer werden, steigt die Zahl der Einbrüche in leerstehende Häuser und Wohnungen. Denn unbeleuchtete Immobilien zeigen den Einbrechern an, dass niemand zu Hause ist. Wobei die meisten Einbrüche gar nicht in der Nacht, sondern am Tag stattfinden. Es ist nicht nur der materielle Verlust, der die Einbruchsopfer bei einem Einbruch schmerzt: Das Eindringen in den intimen Lebensbereich verletzt das Bedürfnis nach Sicherheit und belastet die Betroffenen psychisch meistens über einen langen Zeitraum....

Garten gießen bei Sommerhitze

08. August 2017:
Auch wenn es in den letzten Wochen regional zu starken Regenfällen kam, stellt sich im Hochsommer für Hobbygärtner immer die große Frage, wie sie ihren Garten um das Haus optimal bewässern, damit alles fleißig wächst und blüht. Denn längere Trockenperioden zehren an den Kräften der Pflanzen. Von daher ist regelmäßiges Garten gießen jetzt ein Muss. Aber selbst bei einer scheinbar so simplen Tätigkeit gibt es einiges zu beachten. Denn schon kleine Fehler beim Gießen können großen Schaden anrichten....

Mietrückstand – Wann darf der Vermieter kündigen?

01. August 2017:
Für eine fristlose Kündigung brauchen Vermieter einer Immobilie einen triftigen Grund. So ist ein erheblicher Mietrückstand der häufigste und auch einzige Kündigungsgrund, der keine vorherige Abmahnung erfordert. Doch was versteht man darunter – und was tun, wenn der Mieter sich weigert, auszuziehen?...

So werden Sie unabhängig vom Strommarkt

25. Juli 2017:
Viele Bürger wünschen sich mehr Unabhängigkeit vom Strommarkt, da Energie, zumindest für Privatkunden, immer mehr zum Luxusgut wird. Solarstrom wird im Vergleich dazu aufgrund sinkender Anschaffungskosten und höherer Effizienz immer attraktiver. Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Haus hat und eine Batterie zur Speicherung des selbsterzeugten Stroms besitzt, kann bis zu 70 Prozent seines Verbrauchs aus dem Stromspeicher beziehen...

18. Juli 2017:
Es ist schon amüsant, mit welchen Fällen sich die Gerichte hierzulande manchmal beschäftigen müssen. Nachbarschaftsstreitigkeiten sind dabei leider keine Seltenheit. Nachfolgend zwei kuriose Beispiele aus der Immobilienwelt..

Mieterhöhung – Darauf müssen Vermieter achten

11. Juli 2017:
Unter bestimmten Voraussetzungen – Anpassung an die ortsübliche Miete, Modernisierung des Wohnraumes, usw. – können Vermieter von Immobilien die Miete erhöhen. Im Folgenden finden Sie wichtige Punkte, die Sie als Vermieter beachten müssen, damit die Mieterhöhung für ein Haus oder eine Wohnung wirksam wird. Die Regeln ändern sich, von daher überprüfen Sie vor einer Erhöhung unbedingt, ob es weitere gesetzliche Änderungen gibt...

Sommerurlaub – Wer gießt die Pflanzen im Haus?

4. Juli 2017:
Der Sommerurlaub steht vor der Tür. Während wir uns im Urlaub prächtig erholen, darben die Topfpflanzen in unserer Wohnung nicht selten dahin. Blumen gießen im Urlaub, das ist immer ein großes Problem für Blumenliebhaber. Wohl dem, der auf einen netten Nachbarn im Haus oder ein Bewässerungssystem mit ausgefeilter Technik zurückgreifen kann. Doch mit ein paar einfachen Tricks können Sie dafür sorgen, dass Ihre Zimmerpflanzen kein trauriges Ende nehmen...

Die Hausordnung – Was darf und kann sie regeln?

27. Juni 2017:
In Deutschland leiden wir nicht gerade an einem Mangel an Gesetzen und Vorschriften, dennoch kann eine Hausordnung für größere Mietshäuser sinnvoll sein. Sie hilft, das friedliche Miteinander der Mieter in einer Immobilie zu regeln. Denn gegenseitige Rücksichtnahme ist nicht immer selbstverständlich. Der eine ärgert sich über Kinderwägen im Hausflur, den anderen nervt das unmelodische Geigenspiel des Wohnungsnachbarn zur Mittagszeit. Eine Hausordnung wird meist dann hervorgeholt, wenn es Ärger gibt.

 

Eine Hausordnung darf keinen Mieter benachteiligen

Die privatrechtlichen Vorschriften einer Hausordnung regeln nicht nur das Zusammenleben der Bewohner von Mehrfamilienhäusern (z. B. durch Ruhezeiten) und die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen wie Garten, Grill- oder Spielplatz, Wasch- und Abstellräumen: Es geht auch um die Sicherheit der Bewohner vor Bränden, Wasserschäden oder Einbruch. Ein weiterer Bereich befasst sich mit dem Schutz und Erhalt des Gebäudes (Treppenhausputzen, Müllentsorgung). Auch werden gerne Hinweise zum Lüften und Heizen der Wohnung in die Hausordnung aufgenommen.

 

Was über diese Bereiche hinausgeht, gehört nicht in eine Hausordnung. Denn diese darf nicht gegen geltendes Recht verstoßen, den Mieter in seinem Wohnrecht beschränken oder in sein Privatleben eingreifen. Somit darf der Nachbar musizieren, wenn er die gesetzlichen Ruhezeiten einhält. Ebenso kann man nächtliche Störungen nicht durch ein Bade- bzw. Dusch- oder ein Besuchsverbot nach 22 Uhr verbieten. Auch zu strenge Maßnahmen zum Schutz bzw. Erhalt des Wohnraums enden vor der Privatsphäre des Mieters.

 

Der Vermieter sollte die Hausordnung dem zu unterzeichnenden Mietvertrag als Anhang beifügen. Er darf auch nachträglich ohne Absprache mit den Mietern verbindliche Regeln aufstellen. Diese sind gut sichtbar im Hausflur aufzuhängen und sie dürfen keine Pflichten einfordern (wie Schneeräumen etc.), die nicht bereits im Mietvertrag geregt sind.

 

Den zur Hausordnung passenden Mieter finden

Mieter, die sich nicht an die Regeln halten, müssen mit einer Abmahnung rechnen. Eine fristlose Kündigung ist nur nach sehr schwerwiegenden und wiederholten Verstößen möglich. Sie möchten eine Eigentumswohnung vermieten? Die Makler von RE/MAX helfen Ihnen gerne dabei, den passenden Mieter zu finden und einen rechtlich einwandfreien Mietvertrag vorzubereiten. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.

Setzen Sie die Sonnensegel für Ihren Lieblingsplatz!

20. Juni 2017:
Im Sommer wird die Terrasse einer Immobilie zum beliebten Treffpunkt für Familie und Freunde. Ob Grillfleisch, Salat oder kühles Bier – draußen schmeckt’s einfach besser. Doch damit das gesellige Beisammensein nicht zur schweißtreibenden Angelegenheit wird, sollte der Lieblingsplatz am Haus beschattet werden. Ein Sonnensegel ist eine schicke Alternative zum guten alten Sonnenschirm und zur fest installierten Stoffmarkise. Kein Wunder, denn es ist preiswert, pflegeleicht und bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Sonnensegel als flexibler Schattenspender rund ums Haus

Sonnensegel gibt es in quadratischer, drei- oder rechteckiger Form und in verschiedenen Materialien, Farben und Größen. Aufgrund der Größe spendet das Segel mehr Schatten als ein Sonnenschirm und braucht keinen Stellplatz. Es wird ganz nach Erfordernis mit Hilfe von Befestigungsseilen, Edelstahlringen, Haken und Heringen an Bäumen, Hauswänden oder Stangen angebracht oder im Boden verankert. Für die Beschattung größerer Flächen lassen sich auch mehrere Segel miteinander kombinieren. Mittlerweile gibt es auch elektrisch ausfahrbare Sonnensegel, die über ein Spannseil an einem Zugmast befestigt werden.

Durch die räumliche Flexibilität behütet das Sonnensegel nicht nur die Terrasse, den Balkon und Pool eines Hauses, sondern kann auch im Garten verwendet werden (z. B. über dem Spielbereich der Kinder). Stoffe mit hohem Lichtschutzfaktor halten bis zu 90 Prozent der UV-Strahlung ab und schützen die empfindliche Haut. Besteht das Sonnensegel aus strapazierfähigem,  wasserabweisendem Polyesterstoff, hält es sogar Regengüsse ab. Unser Rat: Befestigen Sie eine Ecke niedriger als die anderen, dann kann das Wasser ablaufen

 

Mit RE/MAX nicht nur im Sommer im Trockenen sitzen

Wenn Sie bei Ihrer Immobilie eine Terrassenüberdachung bevorzugen, die Sie das ganze Jahr vor Wind, Regen oder Schnee schützt, benötigen Sie eine stabilere Konstruktion aus Holz oder Aluminium und Glas. Aluminium eignet sich für eine leichtere Überdachung, wohingegen eine Terrassenüberdachung aus Holz auch Unwettern standhalten kann. Solche Details können Sie bei einem Suchauftrag in Ihrem Suchprofil hinterlegen, wenn Sie ein Haus mit Garten mieten oder kaufen möchten. Ihr RE/MAX-Makler wird diese Sonderwünsche bei der Auswahl von passenden Immobilien gerne berücksichtigen. Denn kleine Details machen den Unterschied!

Tipps für die Haus-Schenkung

13. Juni 2017:

Um die Erbschaftssteuer zu vermeiden, überschreiben viele Eltern ihre Immobilie bereits zu Lebzeiten durch eine Schenkung auf Ihre Kinder. Bleiben die Eltern in der Wohnung oder dem Haus wohnen, ist es sinnvoll, die Schenkung mit einem lebenslangen Wohnrecht zu verknüpfen.

 

Das sollte man bei der Schenkung mit Wohnrecht beachten

Grundsätzlich endet das Wohnrecht erst mit dem Tod der berechtigten Person oder, wenn der Berechtigte sein Wohnrecht alters- und/oder krankheitsbedingt nicht mehr wahrnehmen kann. Es ist an die betreffende Immobilie und die Person gebunden und kann nicht durch eine Weitervermietung übertragen werden. Darum ist es für die Eltern sinnvoller, ein Nießbrauchsrecht nach § 1030 ff. BGB zu vereinbaren. Entscheiden sie sich später für einen Umzug in eine andere Wohnung oder in ein Pflegeheim, kommen ihnen die Mieteinnahmen zugute.

 

Selbst bei gutem Einvernehmen können unvorhergesehene Ereignisse auftreten. Damit die Eltern nicht aus der Immobilie auszuziehen müssen, falls die Kinder das Haus z. B. aus einer finanziellen Notlage heraus verkaufen müssen, sollte das Wohnrecht im Grundbuch eingetragen werden. Beim Hausverkauf muss der neue Besitzer das eingeräumte Wohnrecht akzeptieren. Zwar ist die Übertragung des lebenslangen Wohnrechts in Form eines Leihvertrages auch gültig, wenn nur eine mündliche Vereinbarung besteht, aber diese macht die Rechtslage äußerst kompliziert.

 

Um eine Zwangsversteigerung abzuwenden, ist es sinnvoll bei der Schenkung ein Rückforderungsrecht zu vereinbaren, damit das Haus auf die Eltern rücküberschrieben werden kann. Anderenfalls ist mit dem Haus auch das Wohnrecht verwirkt. Insofern empfehlen wir von RE/MAX den Eltern, bereits im Vorfeld festzulegen, ob die Kinder das Haus belasten dürfen.

 

Der Verkauf einer Immobilie mit lebenslangem Wohnrecht

Basierend auf & 1093 BGB darf der Wohnberechtigte Familienmitglieder, den Partner oder Pflegepersonal aufnehmen. Er darf Anlagen wie Heizungen und Strom mitbenutzen, muss aber für die Nebenkosten und für Reparaturen in seinem Wohnbereich aufkommen. Das eingetragene Wohnrecht hat jedoch Einfluss auf den Verkaufspreis einer Immobilie. Dieser fällt in der Regel geringer aus als bei einem unbelasteten Haus. Sie möchten eine Immobilie mit Wohnrecht verkaufen? Dann kontaktieren Sie uns bzgl. eines unverbindlichen Beratungsgesprächs und einer Immobilienbewertung.

Steuerliche Anreize für Neubau-Mietwohnungen

06. Juni 2017:

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist nach wie vor angespannt. Vor allem in den Großstädten fehlt es weiterhin an Wohnungen. Um den Wohnungsmarkt zu entlasten, hat das Bundeskabinett 2016 eine Sonderabschreibung für den Neubau oder Erwerb von Mietwohnungen beschlossen. Diese soll einen Anreiz für private Investoren schaffen. Um sie zu erhalten, müssen die Investoren den Bauantrag für die Immobilie jedoch bis zum 31. Dezember 2018 stellen. Außerdem müssen die entstehenden oder erworbenen Eigentumswohnungen mindestens zehn Jahre vermietet werden.

 

Sonderabschreibungen für neue Mietwohnungen sind limitiert

Der zeitlich befristete Steuerbonus sorgt für eine schnelle und kurzfriste Ersparnis. So dürfen im Jahr der Anschaffung oder Herstellung sowie im darauffolgenden Jahr jeweils zehn Prozent zusätzlich zu den regulären zwei Prozent der linearen Abschreibung abgesetzt werden. Im dritten Jahr sind es bis zu neun Prozent der Bemessungsgrundlage.

 

Es werden allerdings nur Wohnungen gefördert, die auch für mittlere und untere Einkommensgruppen bezahlbar sind. Aus diesem Grund muss eine Baukostenobergrenze von 3.000 EUR pro qm² Wohnfläche eingehalten werden. Davon sind maximal 2.000 EUR je Quadratmeter steuerlich absetzbar. Wer also z. B. 350.000 Euro (Maklercourtage, Notarkosten und Grunderwerbsteuer inkl.) in eine 100 qm² Wohnung investiert, darf, abzüglich des Grundstückspreises, auf höchstens 300.000 EUR Bemessungsgrundlage kommen. Davon kann er in den ersten drei Jahren 105.0000 EUR absetzen. Das ergibt bei einem Spitzensteuersatz von z. B. 33,3 Prozent 35.000 EUR Steuerersparnis. Die Sonderabschreibung gilt bis einschließlich 2022.

 

Auch für den Standort gelten bestimmte Bedingungen: Zum Fördergebiet gehören Gemeinden, deren Mietniveau mindestens fünf Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt. Bemessen wird dies nach den Mietstufen IV bis VI des Wohngelds. Die sechste Stufe wird in Groß- und Universitätsstädten wie Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt und Wiesbaden erreicht. Ebenfalls förderfähig sind Gebiete mit Mietpreisbremse (§556d BGB) und mit abgesenkter Kappungsgrenze (§ 558 Absatz 2, Satz 2 und 3, BGB).

 

Sonderabschreibung nutzen

Möchten auch Sie von den Sonderabschreibungen profitieren und Ihr Geld in einen Mietneubau investieren? Dann setzen Sie sich in Kontakt mit einem der RE/MAX-Makler in Ihrer Nähe. Dieser verfügt über ein weitreichendes Netzwerk und hilft Ihnen, das passende Grundstück oder die passende Immobile zu finden. Damit Sie Ihren Bauantrag noch rechtzeitig einreichen und kein Geld verschenken.

Haus mit Garten – Da gibt’s im Juni viel zu tun

30. Mai 2017:
So wird der Garten um die Immobilie zum Ziergarten

  • Stauden schneiden: Stauden wie den Rittersporn, sollten Sie jetzt schneiden, damit er im Herbst noch einmal blüht. Das gilt auch für die früh blühenden Polsterstauden im Garten. Sie bleiben dadurch schön kompakt. Als Faustregel gilt: Etwa ein Drittel der Trieblänge entfernen.

  • Verwelkte Blüten abschneiden: Während die Selbstaussaat bei kurzlebigen Pflanzen durchaus erwünscht ist, schwächt die Samenbildung langlebige Arten unnötig. Stauden wie Phlox, Sonnenauge und Pfingstrose danken Ihnen das regelmäßige Abschneiden. Achten Sie beim Rhododendron darauf, die jungen Triebknospen direkt unterhalb der verwelkten Blüten nicht zu beschädigen, wenn sie die Blütenstände vorsichtig mit Daumen und Zeigefinder herausbrechen.
  • Rosen düngen: Mehrmals blühende Rosen, die im Garten wachsen, brauchen im Juni noch einmal Dünger, damit sie nach dem Entfernen der alten Blüten wieder gut durchtreiben.
  • Hecken in Form schneiden: Ende Juni brauchen die Hecken um das Haus einen Formschnitt, damit sie kompakt und dicht bleiben. Doch scheren Sie nicht über die belaubten bzw. benadelten Zonen hinaus, denn einige Heckenpflanzen wie Thuja mögen keinen radikalen Rückschnitt. Durch einen trapezförmigen Schnitt bekommen alle Astpartien genügend Licht und die Basis wird nicht so schnell kahl.

 

Haus mit Garten gesucht?

Ein blühender Garten bedeutet für den Immobilienbesitzer vor allem viel Freude. Wenn Sie momentan auf der Suche nach einem Haus mit einem Garten sind, so wenden Sie sich am besten an einen der erfahrenen RE/MAX-Makler in Ihrer Nähe. Egal ob Miete oder Kauf, er hilft Ihnen die passende Immobilie zu finden. Zuerst nimmt er dazu Ihr Suchprofil im Detail auf und informiert Sie sofort, wenn er eine passende Immobilie gefunden hat. So wird der Traum vom Haus mit Garten schnell Realität!

"Asbest, Bomben, Altlasten - Umweltrisiken für Immobilienbesitzer:
Informationsabend am Dienstag, den 20.06.2017 um 18:30 Uhr in Stein

In diesem Vortrag erhalten Sie einen Überblick über wichtige Risiken, die den Wert oder die Nutzung einer Immobilie beeinträchtigen und Folgekosten auslösen können. Dabei erhalten Sie eine Checkliste und Vorgehensweise an die Hand mit welcher Sie selbst die wichtigsten Risiken prüfen können.

Es werden die folgenden Hauptthemen bearbeitet: 
- Kampfmittel (Bombenlast aus dem 2. Weltkrieg), die beim Bauherren Haftung und Kosten sowie Bauverzug auslösen 
- Altlasten (Boden- und Grundwasserkontaminationen), die Sanierungskosten und Nutzungseinschränkungen auslösen 
- Gebäudeschadstoffe, die zu Gesundheitsschäden und / oder Sanierungskosten führen können 
- Nachbarschaft, die durch Lärm und Geruch die Nutzung beeinträchtigen 
- Naturrisiken, die durch Hochwasser, Erdrutsche oder Gesundheitsschädlichkeit den Verlust oder die Sanierung des Objektes auslösen können 
- Schutzgebiete, die die Nutzung oder Erweiterung des Objektes einschränken oder verteuern können

Referent: Prof. Dr. Eipper (Sachverständiger für Umweltrisiken)

Wann: Dienstag, den 20.06.2017 um 18:30 Uhr

Veranstaltungsort: Cafe Macchiato 90547 Stein, Hauptstr. 12
                                   
Eintritt 3 € inkl. Verzehrgutschein.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir Sie, sich telefonisch (0911 / 255 228-14) oder per E-Mail (servicepartner@remax.de) bei uns anzumelden.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Dialog in lockerer Runde.
 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf eine interessante Veranstaltung.


P.S.: Eine tolle Möglichkeit kostenfrei und online aktuelle Informationen und wertvolle Tools für die eigene Wohnung bzw. das eigene Haus zu erhalten bietet der erste deutsche «Immobilclub», weitere Informationen dazu erhalten Sie von uns in Kürze, oder vorab bereits unter www.immobilclub.de.
 


Grundstücksrecht: Feuchtigkeitsschäden – Keine Haftung des Verkäufers

Erklärt der Verkäufer, dass ihm „keinerlei Feuchtigkeitserscheinungen bekannt“ sind, hat er keine Garantie für diese Beschaffenheit übernommen. Im vorliegenden Fall hatten die Parteien die Gewährleistung ausgeschlossen. Damit kommt eine Haftung des Verkäufers für die Feuchtigkeitsschäden nur in Betracht, wenn er den Schaden arglistig verschwiegen oder eine entsprechende Beschaffenheitsgarantie übernommen hat. Eine Beschaffenheitsgarantie liegt vor, wenn der Verkäufer seine Bereitschaft zu erkennen gibt, für alle Folgen des Fehlens dieser Beschaffenheit einstehen zu wollen und Schadensersatz selbst dann zu leisten, wenn ihn kein Verschulden trifft bzw. der Schaden dem Käufer nur aufgrund grober Fahrlässigkeit unbekannt geblieben ist. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts war ein derart weitreichender Haftungswille des Verkäufers aus der obigen Erklärung nicht zu erkennen.

Kommentar

Kommt es dem Käufer auf eine Garantieerklärung an, ist darauf zu achten, dass der Verkäufer nicht nur eine bloße Kenntniserklärung abgibt. Denn solche Erklärungen nach „bestem Wissen“ haben lediglich tatsächlichen Charakter. Dennoch sind sie rechtlich keinesfalls bedeutungslos. Sie können unter Umständen die Arglist des Verkäufers begründen, wenn der Verkäufer bestimmte Eigenschaften vorspiegelt. So zum Beispiel, wenn der Verkäufer hier neben seiner Erklärung Feuchtigkeitsschäden bewusst kaschiert hätte. Ein solches Vorgehen des Verkäufers konnte der Käufer im vorliegenden Fall jedoch nicht darlegen.

Autor: Bettina Baumgarten - bethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.

Fundstelle: OLG Düsseldorf, Beschluss vom 19.01.2017, 24 U 36/16, IBRRS 2017, 1638


Hausboot – die etwas andere Immobilie

23. Mai 2017:
Das Hausboot ist längst nicht mehr nur ein alternativer Wohnsitz für Eigenbrötler und Eremiten. Heute zieht es zunehmend gestresste Städter auf das Wasser. Sie möchten mit einer schwimmenden Immobilie gerne nah an der Natur wohnen. Hat doch das Element Wasser eine wohltuende Wirkung auf das Nervensystem.

Mit schwimmender Immobilie ist man „Mobile“

Wie viele Häuser auf dem Wasser es hierzulande gibt, ist in keinem Register erfasst. Denn die „Floating Houses“ an der Ostsee, auf der Schlei, auf dem Rhein oder der Havel sind nicht grundsteuerpflichtig. Der neue Wohntrend überfordert die Ämter. Regelungen gibt es bislang nur ansatzweise. Und gerade darum muss, wer auf dem Wasser wohnen will, einen Behördenmarathon absolvieren. Auch das „wo“ ist zu überdenken, denn Wasserflächen sind öffentlich. Doch hier und dort werden Ausnahmen gemacht.

Hausboote unter 25 Meter Länge gelten als „Sportboote mit schwacher Motorisierung“ und dürfen – von den Besitzern eines Bootsführerscheines – manövriert werden. Festliegende Hausboote sind mittlerweile baugenehmigungspflichtig.

Zwar gestaltet sich die Kreditvergabe für solch ein ausgefallenes Bauvorhaben noch etwas zögerlich. Doch finanziell betrachtet lohnt der Hausbootbesitz, nicht nur weil die Grundstückspreise entfallen: Das schwimmende Haus gilt nicht als Immobilie, sondern als „Mobile“ und kann somit als mobiles Wirtschaftsgut steuerlich abgeschrieben werden. Besonders lukrativ ist es, das Haus auf dem Wasser zu vermieten.

Doch der Trend geht dahin, das Boot ganzjährig selbst zu bewohnen. Und auch bei der Ausstattung kleinerer Hausboote muss man auf Luxus wie Fußbodenheizung oder Kamin nicht verzichten. Ein Nachteil der Wohnkähne ist die aufwendige Wartung: Alle zwei bis drei Jahre müssen sie in der Werft überholt werden.

Hausboot oder Haus? Mit RE/MAX kein Problem
Für die RE/MAX-Makler geht es darum, die Wohnträume Ihrer Kunden zu erfüllen. Von daher begeben sie sich natürlich auch auf die Suche, wenn der Kunde seine Wohnzukunft in einem Haus auf dem Wasser sieht. Als Immobilien-Profis kennen sie sich auch mit diesen besonderen Immobilien aus und können Sie beraten, worauf zu achten ist. Damit nach dem Kauf nur das Hausboot und nicht auch der Hausbootkäufer nah am Wasser gebaut ist.


Infos rund um die Immobilie auf dem Steiner Stadtfest am 21. Mai

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns am 21. Mai auf dem Steiner Stadtfest einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Von 13.00 – 18.00 Uhr erwarten wir Sie mit aktuellen Infos rund um die Immobilie und leckeren Popcorn in unserem Büro, Hauptstraße 11 in 90547 Stein.

Wir freuen uns auf Sie!

03.05.2017 // Bau- und Architektenrecht: Umfang der Prüfungspflicht des bauüberwachenden Architekten

Ist der Architekt mit der Bauleitung beauftragt, ist er verpflichtet, die ihm vom Auftraggeber übergebenen Baupläne auf Mängel zu überprüfen. Dies gilt zumindest für solche Mängel, die nach den von ihm zu erwartenden Kenntnissen erkennbar sind. Im vorliegenden Fall begehrte der bauüberwachende Architekt für die Errichtung einer Produktionsstraße noch ausstehendes Honorar. Mit nur teilweisem Erfolg. Denn der Architekt habe seine Bauüberwachungspflicht verletzt, so dass er auf Schadensersatz hafte. Der Architekt habe verkannt, dass die ihm zur Verfügung gestellten Fundamentpläne spiegelverkehrt gewesen seien. Zwar habe er die Erstellung der Pläne nicht geschuldet, dennoch müsse er die ihm vorgelegten Pläne zumindest daraufhin überprüfen, ob diese den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort entsprechen.


Kommentar

Beauftragt der Auftraggeber den Architekten nicht auch mit der Erstellung der Pläne, so trifft ihn die Obliegenheit, einwandfreie Pläne zur Verfügung zu stellen. Andernfalls trifft den Auftraggeber im Falle eines Schadens ein Mitverschulden. Hat der Auftraggeber hingegen den Architekten auch mit Planungsleistungen beauftragt, so trifft ihn kein Mitverschulden, wenn die vorgelegten Pläne fehlerhaft sind. Denn der Architekt kann nicht erwarten, dass der Auftraggeber ihm zur Erfüllung der von ihm geschuldeten Planungsleistungen zutreffende Pläne zur Verfügung stellt.



Autor: Rebecca Schultz - bethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.
Fundstelle: OLG Karlsruhe, Urteil vom 02.03.2017, 8 U 152/15, BeckRS 2017, 107344


05.04.2017 // Gewerbliches Mietrecht: Pachtgegenstand muss bestimmbar sein

Der Pachtgegenstand muss zur Wahrung der gesetzlichen Schriftform hinreichend bestimmbar sein. Einem Grundstückserwerber, dessen Schutz die Schriftform in erster Linie bezweckt, muss es möglich sein, den Pachtgegenstand zu identifizieren und seinen Umfang festzustellen. Vorliegend war der Pachtgegenstand (u.a. auch Außenflächen und Kellerräume) aus dem im Jahr 2007 geschlossenen Mietvertrag nicht eindeutig ersichtlich. Der Pächter hatte das Pachtobjekt allerdings bereits seit dem Jahr 1999 als Untermieter genutzt. Der Senat ließ für die Bestimmbarkeit der Pachtsache daher genügen, dass sich die Pachtfläche anhand des Umfangs der tatsächlichen, im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bereits seit mehreren Jahren andauernden Nutzung bestimmen lässt. Die Schriftform war daher gewahrt.


Kommentar

Der Senat schließt sich mit seinem Urteil der Rechtsprechung des BGH an (Urteil v. 07.07.1999 - XII ZR 15/97). Vorliegend hatten die Parteien zudem eine Schriftformheilungsklausel vereinbart, so dass die Berufung der Ursprungsparteien auf einen etwaigen Formverstoß nach Ansicht des Senats auch treuwidrig gewesen wäre.

Autor: Simone Engel - bethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.
Fundstelle: OLG Dresden, Urteil vom 23.11.2016, 5 U 2031/15, BeckRS 2016, 116019


05.04.2017 // Grundstücksrecht: Falsches Baujahr benannt – Hauskäufer kann zurücktreten!

Ein Hauskäufer kann den Grundstückskaufvertrag rückgängig machen, wenn das Baujahr des Hauses im Vertrag falsch – nämlich zu spät – benannt ist. Hier war das Haus im Jahr 1995 gebaut worden. Im notariellen Kaufvertrag stand: „Es handelt sich um ein Gebäude aus dem Jahr 1997“. Dies sei eine Beschaffenheitsvereinbarung, meinte das Oberlandesgericht Hamm. Das Haus sei zwar nur zwei Jahre älter, als die Käufer dachten. Die Pflichtverletzung wiege aber deshalb schwer, weil auf Seiten des Verkäufers über das Alter des Hauses arglistig getäuscht wurde. Insoweit rechtfertige selbst die geringfügige Abweichung des Baujahres einen Rücktritt.

Kommentar

Die Verkäuferseite sollte Angaben über die Beschaffenheit des Hauses stets sorgfältig nachprüfen, um zu verhindern, dass „Vermutungen ins Blaue hinein“ angestellt werden. Im hier entschiedenen Fall hatte der Vater des Verkäufers über das Baujahr spekuliert, was letztlich erst den Rücktritt hat möglich werden lassen. Eine unüberlegte Vermutung kann schwere Folgen haben.

Autor: Frank U. Schusterbethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.

Fundstelle: OLG Hamm, Urteil vom 02.03.2017, 22 U 82/16, BeckRS 2017, 104877



05.04.2017 // Bau- und Architektenrecht: Mangelhafte Dachdeckerleistung

Die Leistung des Dachdeckers ist mangelhaft, wenn zwar eine regendichte Dachbeschichtung aufgebracht, aber kein funktionierender Dachaufbau geschaffen wird und sich dadurch Schimmel auf dem Speicher bildet. Im hiesigen Fall begehrte der Auftraggeber Schadensersatz wegen mangelhafter Dämmarbeiten an einem Dach. Zu Recht, entschied der Senat. Das Werk sei mit erheblichen Mängeln behaftet, da es die vereinbarte Funktionstauglichkeit nicht erfülle. Zwar sei die Dachbeschichtung regendicht aufgebracht worden. Dennoch bilde sich aufgrund der fehlenden Dampfsperre und nicht ausreichender Luftdichtigkeit Kondensat im Dachaufbau, was zu dem Schimmelbefall führe. Dass sich die Parteien in Vorgesprächen auf eine „Billigvariante“ des Dachaufbaus geeinigt haben, ändere nichts an der Mangelhaftigkeit des Werks. Nach dem objektiven Parteiwillen gehöre bei einer Dachabdichtung auch die Vermeidung von Schimmelbefall dazu. Daher greife auch der Einwand des Auftragnehmers nicht, wonach sich im Speicher bereits vorher Schimmel befunden habe.


Praxistipp

Auftragnehmern ist dringend zu empfehlen, auf Vereinbarungen von Minderleistungen (wie etwa „Billigvarianten“) zu verzichten. Die häufig damit verbundene Mängelhaftung kann der Auftragnehmer nur unter äußerst sorgfältiger Aufklärung, ordnungsgemäßer Anzeige seiner Bedenken und vereinbarter Risikoübernahme durch den Auftraggeber vermeiden.


Autor: Dr. Sebastian Zieglerbethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.

Fundstelle: OLG Saarbrücken, Urteil vom 02.06.2016, 4 U 136/15, IBRRS 2017, 0533


05.04.2017 // Bau- und Architektenrecht: Mängelrüge per „einfacher“ E-Mail

Eine Mängelrüge per E-Mail wahrt das Schriftformerfordernis eines unter Einbeziehung der VOB/B geschlossenen Bauvertrages. Deshalb kann auch mit einer „einfachen“ E-Mail die Verjährungsfrist von Mängelansprüchen wirksam verlängert werden. Vorliegend begehrte die Auftraggeberin die Kosten für die aufgewendete Mängelbeseitigung wegen mangelhafter Rundbogenfenster. Mit Erfolg! In der übersandten E-Mail werde das Mängelbeseitigungsbegehren der Auftraggeberin deutlich, so der Senat. Die von der VOB/B geforderte Schriftlichkeit einer Mängelrüge sei durch die E-Mail erfüllt, da die Parteien die gewillkürte Schriftform vereinbart haben. Hierrunter falle auch die telekommunikative Übermittlung, also die Übersendung per E-Mail. Mit der Übersendung verlängere sich die Verjährungsfrist der Mängelansprüche wirksam.


Kommentar

Die Rechtsprechung beantwortet die Frage des Schriftlichkeitserfordernisses nicht einheitlich. Es wird argumentiert, dass etwa eine E-Mail ohne elektronische Signatur den Anforderungen der Schriftlichkeit der VOB/B nicht genüge (so etwa OLG Jena, IBR 2016, 144; OLG Frankfurt, IBR 2012, 384). Diesem Ansatz kann nach den Ausführungen des OLG Köln nicht gefolgt werden. Soweit die Parteien die gewillkürte Schriftform, also auch die telekommunikative Übermittlung, vertraglich vereinbart haben und der Parteiwille nicht entgegenstehe, sei eine Mängelrüge per einfacher E-Mail grundsätzlich zulässig. Zudem ist zu bedenken, dass die Kommunikation per E-Mail in der Baupraxis üblich ist.


Autor: Sergia Antipa, M.M.bethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.

Fundstelle: OLG Köln, Urteil vom 22.06.2016, 16 U 145/15, IBRRS 2017, 718


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